Maschinenvernetzung
coport-Maschinenvernetzung
coport ist eine Hardwareapplikation, die in der industriellen Fertigung zur Umsetzung der Aufgaben DNC, MDE und BDE eingesetzt wird. Es ist für Aufgaben in der industriellen Fertigung konzipiert und stellt eine Serverapplikation zur Verfügung, die eine zentrale Steuerung und logische Vernetzung unterstützt und eine Signalverarbeitung realisiert. Die anschließende, automatisierte Verarbeitung und Auswertung der Rohdaten führt zu einer neuen Aussagenqualität. So lassen sich Potentiale erschließen, die sonst nur schwer zu erkennen sind.
coport - Zentrale Bereitstellung von Daten in einem Netzwerk
Maschinenvernetzung heisst die Anbindung der Steuerungen von z.B. CNC-Maschinen an ein Netzwerk. Jede dieser Steuerungen hat grundsätzlich eine standardisierte Schnittstelle, die es erlaubt Daten auszutauschen. Auf diese Weise können CNC-Programme auf einem Rechnersystem erstellt und an die Steuerung der Maschine übergeben werden.
Während ursprünglich serielle Schnittstellen verwendet wurden, können aktuelle Steuerungen mit Netzwerkkomponenten ausgerüstet werden. Aber auch mit seriellen Schnittstellen wurden bereits Netzwerke in den Produktionshallen installiert. Diese Netzwerke verwendeten in der Halle platzierte PCs, die mit den einzelnen Maschinen über deren serielle Schnittstellen verbunden waren. Ein PC konnte bei entsprechendem Ausbau 16 Maschinen steuern, die räumliche Nähe lies aber in der Regel selbst diese Menge nicht zu. Die PCs hatten eine Netzwerkkomponente, mit der diese ins Netzwerk eingebunden wurden. Die Steuerung dieser PCs erfolgte über entsprechende Managementsoftware und war gegenüber den aktuellen Möglichkeiten aufwendiger. In der praktischen Anwendung bedeutet dies die Errichtung von Computernetzwerken in der Produktionshalle und die Netzwerkanbindung der Maschine.
Die zentrale Bereitstellung von CNC-Daten in einem Netzwerk auf einen Server nennt man DNC - Distributed Numeric Control. Die Daten werden vom Server abgefordert und an die Maschine übertragen. Daten, die auf der Maschine geändert wurden, werden an den Server zurück übertragen.
Die sich aus einer Maschinenvernetzung ergebenden Möglichkeiten gehen heute über DNC weit hinaus. Zwei weitere Hauptaspekte sind MDE und BDE. MDE bedeutet Maschinendatenerfassung und steht für das Erfassen von Daten an der Maschine, die ihren aktuellen Zustand beschreiben. Das können Daten wie Laufzeit, Status der Achsen, des Futters oder der Lastaufnahme sein. BDE bedeutet Betriebsdatenerfassung und steht für das Erfassen von Daten an der Maschine, die produktionsrelevant sind. Das können Daten wie gefertigte Menge, Fertigung abschlossen oder Zyklus beendet sein. Die Daten aus beiden Bereichen werden an den zentralen Server übertragen und dort weiterverarbeitet.
Der größte Teil der verwendeten Maschinen besitzt aktuell noch immer keine Netzwerkschnittstelle. Für die Netzwerkanbindung dieser Maschinen werden Seriell-zu-Netzwerk-Adapter wie z.B. coport eingesetzt, die netzwerkseitig über eine RS485-, Bus- oder Ethernetschnittstelle verfügen.
coport ist ein Seriell-zu-Netzwerk-Adapter und bietet netzwerkseitig eine Ethernet-Schnittstelle, maschinenseitig stehen Schnittstellen für alle drei Aspekte DNC, BDE und MDE zur Verfügung.
coport steigert die Aussagequalität über Produktionsprozesse!
Viele Unternehmen setzten heute ERP-Systeme für die Planung und Steuerung ihrer Geschäftsprozesse ein. Die Daten aus der Produktion werden dagegen häufig handschriftlich erhoben und dokumentiert. Das ist fehleranfällig und ungenau. Der Vorteil von coport liegt hier in einer Erhebung und Dokumentation von Rohdaten. Die anschliessende, automatisierte Verarbeitung und Auswertung dieser Rohdaten führt zu einer neuen Qualität der Informationsverfügbarkeit. So lassen sich Potentiale erschließen, die sonst nur schwer zu erkennen sind.
Neben der Überwachung von Maschinen und Produktion wird der Erstellungsprozess der CNC-Programme optimiert und dokumentiert.
